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Helmholtz-EOS
Aktuelles
 
Helmholtz-EOS-Konferenz - Abschluss der ersten Phase des Forschungsnetzwerks
28. und 29. Oktober 2008
Am 28. und 29. Oktober 2008 fand am Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam die Abschlusskonferenz der erfolgreichen ersten Phase des Helmholtz-EOS-Programms statt. 22 Doktorandinnen und Doktoranden präsentierten den Vorständen und wissenschaftlichen Projektleitern der beteiligten Helmholtz-Zentren ihre Arbeiten der vergangenen Phase.
Zugleich wurde hier auch symbolisch der ‚Staffelstab’ für die zweite Phase des ‚Earth Observing System’ an die nachfolgende Generation der TeilnehmerInnen an dem Forschungsprogramm übergeben.
 
Unter dem neuen Namen ‚Netzwerk-EOS’ wird das Projekt ab 2009 mit einer Erweiterung auf sieben Themenbereiche und mit 42 DoktorandInnen aus sechs Helmholtz-Zentren weitergeführt.
> Programm ...
> Präsentationen der Abschlusskonferenz als .zip-File (47 MB)...

    Veranstaltungsort EOS-Konferenz:
    Helmholtz-Zentrum Potsdam
    Deutsches GeoForschungsZentrum
    Telegraphenberg
    Haus H, Hörsaal
 

Entwickelte Methoden von EOS-Doktoranden finden Eingang in Folgeprojekten
23. Juni 2008
Der EOS-Doktorand Hannes Taubenböck erörterte in seiner Dissertation die Potentiale, aber auch die Limitierungen der Fernerkundung im Bereich Risiko- und Vulnerabilitätsabschätzung in urbanen Räumen. Die im Rahmen dieser Arbeit entwickelten Methoden fanden bereits in Folgeprojekten Eingang.
> mehr ...

 

Group on Earth Observation - Biodiversity Observation Network (GEOBON)
9. - 11. April 2008
Der Diplombiologe Jens Oldeland, EOS-Doktorand der Kooperation Uni Hamburg und dem DLR, hat am Entstehungsprozess eines neuen Netzwerkes zur weltumspannenden Beobachtung von Biodiversität teilgenommen. Auf der dreitägigen Konferenz in Potsdam beschlossen führende Wissenschaftler aus 35 Staaten die Grundlagen für ein solches Netzwerk. Das Netzwerk mit Namen GEO-BON wird Bestandteil von GEOSS einem internationalen Zusammenschluss zur Erdbeobachtung.
> mehr ...

 
 


> News-Archiv


Ausgangssituation

Das anhaltende Wachstum der Weltbevölkerung, die dadurch bedingte immer intensivere Nutzung unseres Planeten und seiner Ressourcen und die zunehmende Anfälligkeit der Gesellschaft gegenüber Naturgefahren erfordern ein nachhaltiges und international abgestimmtes Handeln zum Erhalt des Lebensraums Erde. Die Erde ist ein dynamischer Planet, der unter dem Einfluss endogener und exogener Kräfte und Prozesse einem ständigen Wandel unterliegt und durch rückgekoppelte und auf ganz unterschiedlichen räumlich-zeitlichen Skalen ablaufende Interaktionen und Austauschvorgängen zwischen Geosphäre, Hydrosphäre, Kryosphäre, Atmosphäre und Biosphäre gekennzeichnet ist. Um unseren Lebensraum – von der regionalen Umwelt bis hin zur Erde insgesamt – zu verstehen, ist es deshalb notwendig, die Erde als System zu betrachten und dessen Funktionsweise global wie regional zu analysieren. Dabei gilt es zu bewerten, wie sich die Handlungen des Menschen und sein Eingriff in die natürlichen Gleichgewichte und Prozesse in diesem hochkomplexen, nichtlinearen System auswirken.

Ziel des Forschungsnetzwerks

Im Rahmen des Forschungsnetzwerks sollen Prozesse räumlich und zeitlich in hoher Auflösung abgebildet und modelliert sowie der Zustand und die Entwicklungstrends im System Erde beobachtet werden. Auch sollen physikalisch/chemische Toleranzgrenzen von für die menschliche Gesellschaft kritischen Prozessen definiert sowie die globalen, regionalen und lokalen Änderungen über längere Zeiträume beobachtet werden.

Die Helmholtz-Zentren AWI zusammen mit GKSS, DLR, GFZ und FZK bieten aufgrund ihrer Kompetenz, der wissenschaftlichen Infrastruktur und ihrer Großgeräte besonders gute Voraussetzungen, wichtige Forschungsthemen in diesem Kontext aufzunehmen und somit einen wissenschaftlichen Mehrwert zu erzielen. Die Helmholtz-Forschungsbereiche „Erde und Umwelt“ sowie „Verkehr und Weltraum“ vernetzen sich hinsichtlich der Erdbeobachtungsaktivitäten programmatisch zu einem „Integrated Earth Observing System“. Dies beinhaltet die Bündelung der Kompetenzen und die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur und Daten. Die Kompetenzen sollen in den entsprechenden Forschungsthemen gebündelt werden.

Finanziert werden die Forschungsaktivitäten durch eigene programmatische Ressourcen, welche die beteiligten Zentren entsprechend der Forschungsarbeiten in den einzelnen Themen mit in das Forschungsnetzwerk einbringen. Die Abstimmung der Themen und die Zuteilung der Ressourcen erfolgt über einen Lenkungsausschuss.

Helmholtz-EOS kooperiert in den Forschungsthemen "Prozesse der Landoberfläche", "Katastrophenmanagement" und "Atmospärischer Wasserkreislauf" mit der Universität Hamburg, Biozentrum Klein Flottbek, der United Nations University Bonn und der Universität Karlsruhe.

Das Forschungsnetzwerk ist offen für die Zusammenarbeit mit weiteren Helmholtz-Zentren, Universitäten und Forschungseinrichtungen.

 

 
>  
Organisation:
>

Helmholtz-EOS Organigramm [PDF]

 

 

>  
Teilnehmende Helmholtz-Zentren:
>

Alfred-Wegener-Institut (AWI)

>

GKSS Forschungszentrum (GKSS)

>

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

>

GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ-Potsdam)

>

Forschungszentrum Karlsruhe (FZK)

>

Forschungszentrum Jülich (FZJ)

 

 

>  
Kooperationen:
>

United Nations University Bonn

>

Universität Hamburg, Biozentrum Klein Flottbek

>

Universität Karlsruhe (TH)

 

 

>  
Dokumentation:
   
>

Dokumentenliste